Stefan Ekengren wird der älteste Koch der Welt genannt. Der Spitzname bezieht sich nicht auf sein Alter, sondern auf das, was er am liebsten kocht: schwedische Hausmannskost, vollkommen ernst genommen. Seinen ersten Job nach der Schule hatte er in einem Gasthaus in Vällingby, wo vier Gerichte am Tag für 350 Gäste reichen mussten.
Seit 2017 ist er Küchenchef im Hantverket auf Östermalm in Stockholm. Er wurde mit dem Karin-Fransson-Mentorenpreis ausgezeichnet, der an Köche vergeben wird, die Frauen im Beruf fördern, sowie mit der Goldmedaille der Gastronomiska Akademien für seine Verdienste um die schwedische Esskultur.
Das Buch begleitet einen Tag in der Küche, von sechs Uhr morgens, wenn er die Leuchtstoffröhren einschaltet, bis zum späten Mitarbeiteressen, nachdem der letzte Gast gegangen ist. Dazwischen begegnet man dem Souschef, dem Maître d’, dem Sommelier und dem Spüler und sieht, wie ein Gericht entsteht und wie die Vorbereitung eigentlich nie ganz endet.
Die Rezepte umfassen rund 40 Klassiker des Hauses, darunter gehacktes Rindfleisch mit Topinambur und Haselnuss sowie Krapfen mit Marzipan und Kardamomeis, dazu das Personalessen: Plankstek und Speckpfannkuchen. Roland Persson fotografierte die Küche ein ganzes Jahr lang.
Es ist ein Restaurantbuch über die Arbeit ebenso sehr wie über das Essen, und auch der Spüler bekommt darin seinen Platz.
Format: Gebunden
Seitenzahl: 221
Anzahl der Rezepte: Rund 40
Fotografie: Roland Persson
Verlag: Natur & Kultur
ISBN: 9789127187320
Sprache: Schwedisch
Erstveröffentlichung: 25. September 2026