Das ist unser günstigstes japanisches Messer. Kein Damaststahl, keine handgeschmiedete Schneide, nur ein kleines Cuttermesser von NT Cutter, die seit 1959 in Japan Klingen fertigen. Entdeckt haben wir es an der Kasse eines Küchenladens in Dänemark und mitgenommen, denn es gehört in jede Küche, die Lieferungen bekommt.
In Restaurants und Profiküchen ist das hier das Messer, das die Kartons mit Ware öffnet, Vakuumbeutel aufschlitzt und Etiketten entfernt. Köche mögen es aus denselben Gründen wie ihre richtigen Messer: Es ist scharf, es hält, und es tut, was man ihm sagt.
Der Griff ist aus Aluminium-Druckguss mit Stahlkern, mit 49 Gramm leicht, aber satt in der Hand, und die seitlichen Rillen geben Halt, auch wenn die Finger feucht sind. Der Auto-Lock-Mechanismus arretiert die Klinge automatisch in der Länge, auf die man sie ausschiebt, und dort bleibt sie, egal wie fest man schneidet. Die Klinge lässt sich umdrehen, damit ist das Messer für Links- und Rechtshänder gleich bequem.
Ist die Spitze stumpf, wird das Segment im integrierten Klingenbrecher abgebrochen, und in Sekunden ist die Schneide wieder frisch. Die Klinge ist 9 mm breit, aus speziell gehärtetem japanischem Stahl. Eine Klinge ist dabei, Ersatzklingen vom Typ NT-A (9 mm) gibt es im 10er-Pack.
Also nein, das ist nicht das Messer, das man vorzeigt, wenn Gäste kommen. Es ist das Messer, das alles andere aus dem Karton holt.